Die Ausbildung "YogalehrerIn"

Die YogalehrerIn-Ausbildung in der Sacha Yoga Schule, Oberursel

 

- YogalehrerIn: eine Berufung und ein Beruf mit vielen Perspektiven

 

- Ausbildung: durch Theorie und Praxis: Erlangen von vielseitigen und praktischen Kenntnissen, Entwicklung der eigenen Person, Entfaltung der eigenen Fähigkeiten und Erweiterung des Bewusstseins

 

- Sacha Yoga Schule: ein Yoga, viele Wege; eine solide Basis, dynamische Anpassung an Individualität und Aktualität.

 

Wir vermitteln das ursprüngliche, klassische, ganzheitliche und integrale Yoga aus Indien, wie es seit Jahrtausenden überliefert und den jeweils aktuellen Gegebenheiten der Menschen aller Zeitalter angeglichen wird. Wir berufen uns dabei auf die verschiedenen, originalen Yoga-Schriften und orientieren uns an verschiedenen Schulen und Traditionen, wie die Sivananda Tradition, die Sacha Tradition, die Vipassana Schule, die Tradition von Iyengar und Ashtanga Yoga und andere. Die besondere Herausforderung für uns besteht darin, das reine und ursprüngliche Yoga für uns moderne, westlich kultivierte Menschen verfügbar zu machen, sodass wir es hier in unserer heutigen Gesellschaft und Zeit wirkungsvoll und effektiv nutzen können. Reines und ursprüngliches Yoga ist frei von Ideologie, Dogma und Religion. Es ist offen für ausnahmslos alle Menschen aller Ortens und aller Zeiten. Und wir können Yoga unter unzähligen anderen Namen, die gesamte Menschheitsgeschichte hindurch, überall auf der Erde finden.

 

Was für ein Yoga ist das?

In dieser Ausbildung wird klassisches, ganzheitliches Yoga gelehrt, vermittelt und praktiziert. Das beinhaltet, in Theorie und Praxis, Hatha-, Kundalini-, Raja-, Karma-, Bhakti-, Jnana-Yoga, Meditation, Mystik und Spiritualität. Sie vermittelt die Basis, auf der die vielen verschiedenen Yoga Systeme, Schulen und Traditionen aufbauen.

 

Warum sollte ich diese Ausbildung machen?

Es gibt verschiedenen Intensionen, warum Menschen diese Ausbildung machen. Bereits eine davon kann Grund genug sein:

Sie wollen einen Job oder ein berufliches Standbein mit Zukunft. Sie wollen die eigene Yoga Praxis und spirituelle Erfahrung erweitern und vertiefen. Sie wollen sich geistig und energetisch weiterentwickeln. Sie wollen sich körperlich schulen. Sie wollen ihr individuelles Potential und ihre Persönlichkeit entfalten. Sie wollen ihr Bewusstsein erweitern. Sie wollen ihrer wahren Natur näher kommen. Sie wollen ganzheitlich gesünder werden. Sie wollen mehr Verantwortung für ihre Lebenssituation übernehmen. Sie wollen verschiedene Werkzeuge an die Hand bekommen, um ihr Leben erfüllend zu meistern. Sie wollen andere Menschen unterstützen. Sie wollen zum Wohle des Ganzen beitragen. Sie wollen für Wahrheit, Frieden, Liebe und Freiheit praktisch eintreten. Sie wollen das Weltgeschehen positiv beeinflussen. Sie wollen Weisheit erlangen. Sie wollen in der Lage sein, Yogaübungen anzuleiten. Sie wollen Yoga weitervermitteln.

 

Ist “YogalehrerIn“ ein richtiger Beruf?

Yoga zu vermitteln ist zunächst eine Tätigkeit, die der Gesundheit, der ganzheitlichen Entwicklung und dem allgemeinen Wohlergehen der Menschen sowie zum Wohle ihrer Umwelt dienen soll. Die meisten aktiven Yogalehrenden verstehen diese Tätigkeit daher als Berufung. Es macht somit auch einen Unterschied, ob lediglich Übungen angeleitet werden (was alleine auch schon effektiv sein kann; man findet auch den Begriff des Yoga Übungsleiters), oder ob Yoga als Ganzes gelehrt wird.

Der Begriff Yogalehrer/in ist weitgehend davon abhängig, ob jemand da ist der aktiv Unterrichtet und jemand, der aktiv am Unterricht teilnimmt. Anerkannt werden Yogalehrer/innen nur von den verschiedenen Schulen, Vereinen und Verbänden der Yogalehrenden. Von offiziellen Stellen, wie z.B. Krankenkassen, wird an erster Stelle meistens eine Grundqualifikation mit Diplom aus dem medizinischen, pädagogischen oder psychosozialen Gesundheitsbereich verlangt plus eine Yogalehrerausbildung mit mindestens 500 Stunden die sich über mindestens zwei Jahre erstreckt. Die Yogalehrer Ausbildung (SYS) ist allgemein anerkannt.

Ein Job mit Perspektiven: Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass der Berufungsberuf Yogalehrer/in, besonders in der aktuellen Weltsituation und den modernen, stressgeplagten Gesellschaften, eine realistische Zukunftsperspektive hat, da der Bedarf an den Wirkungen des Yoga und die Einsicht darüber in weiten Schichten der Gesellschaft stetig ansteigen.

 

Warum dauert die Ausbildung zwei Jahre?

Die tatsächliche Ausbildung eines Yogalehrers dauert das ganze Leben hindurch an. Soweit er selbst fortgeschritten ist, kann er andere anleiten. Soweit seine Ausstrahlung reicht kann er andere inspirieren. Und soweit er selbst Yoga lebt kann er andere beeinflussen.

Die zwei oder drei Jahre der gezielten Schulung können ein Anfang sein, oder eine Lebensphase begleiten, um Yoga besser verstehen und praktizieren zu können. Sie bieten den Raum, die Yoga Erfahrung im täglichen Leben zu kultivieren und die eigene Yogapraxis zu festigen. Bestimmte Erfahrungen brauchen ihre Zeit, um sich einzustellen und zu vertiefen. Wichtig und wertvoll ist es, sich über einen längeren Zeitraum immer wieder mit der Praxis und den Inhalten von Yoga ernsthaft und konzentriert zu beschäftigen.

 

Wann ist man Yogalehrer/in?

Das entscheiden die Schüler und die innerer Gewissheit. Ein Zertifikat macht noch keinen Lehrer. Andererseits ist jeder ein Lehrer, an dem sich andere orientieren. Ein Yogalehrer nimmt diese Verantwortung bewusst an. Ihm gelingt es, andere zu inspirieren, zu informieren und zu eigener Praxis anzuleiten.

 

Was braucht ein/e Yogalehrer/in noch?

Ein Yogalehrender braucht die Gabe, eine Atmosphäre von Vertrauen zu schaffen und auszustrahlen. Dazu benötigt er eine solide Grundlage aus Hintergrundwissen und eigener praktischer Erfahrung, sowie eine ansprechende Ausstrahlung, wie sie durch die laufende, eigene Praxis erzeugt wird.

Yogalehrende brauchen ein feines Einfühlungsvermögen, um die Schüler angemessen einschätzen und individuell fördern zu können.

Sie brauchen gute Kenntnisse der Unterrichtstechniken und der Wirkungsweisen von den praktischen Übungsmethoden. Sie müssen in der Lage sein, die in der eigenen Praxis gewonnene Erfahrung aktuell umzusetzen.

 

Wie sieht die Ausbildung aus?

Die Yogalehrer Ausbildung in der Sacha Yoga Schule ist eine systematische und über zwei Jahre kontinuierliche Schulung in Theorie und Praxis.

An den wöchentlichen Abenden praktizieren wir jeweils Asanas, Pranayama, Tiefenentspannung, Meditation, geistige Praktiken, Mantrasingen, Vortrag, Besprechung/Diskussion mit anschließendem Abendessen.

An den Seminar Wochenenden, etwa alle zwei Monate, wird die eigene Praxis in spiritueller Atmosphäre vertieft, das Yoga Wissen erweitert und die Selbsterfahrung ohne alltägliche Ablenkung auf eine tiefere Ebene geführt.

In den 12 Kochsessions wird die yogagemäße Sichtweise angewendet und die praktische Zubereitung der entsprechenden Nahrungsmittel vermittelt.

Für die Yogapraxis zu Hause und zur direkten Umsetzung in das tägliche Leben gibt es jede Woche Übungen, Aufgaben, Hinweise und Empfehlungen.

Im Laufe der Yogalehrer/in-Ausbildung werden wir also die eigene Praxis und das Verständnis für Yoga in allen Aspekten durch systematische Schulung aufbauen und im weiteren Verlauf erweitern und vertiefen. Wir studieren die klassischen Schriften wie die Raja Yoga Sutras, Bhagavad Gita und Hatha Yoga Pradipika. Wir behandeln Unterrichtstechniken, Rhetorik, Didaktik und Pädagogik, sowie die menschliche Anatomie, Physiologie und Bewegungslehre.

Für die Unterrichtspraxis unterrichten sich die Teilnehmer in kleinen Gruppen gegenseitig. Sie werden vertraut gemacht mit den Prinzipien für Grundkurse, Mittelstufe, Fortgeschrittene, gemischte Gruppen, Yoga für den Rücken, für Schwangere, für Kinder, für Senioren, Möglichkeiten und Grenzen von Yoga-Therapie, Yoga als Bestandteil von yogafernen Schulungs- und Freizeitprogrammen, wie in Firmen oder in Ferienanlagen.

 

Alles, was die oben behandelten Fragen betrifft, wird in der Ausbildung der Sacha Yoga Schule umgesetzt. Darüber hinaus kann jeder für sich gewiss noch mehr darin finden.

 


 

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